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Österreich viertreichstes Land der EU
Luxemburg bleibt das reichste Land der EU. Insgesamt gibt es große Unterschiede beim BIP pro Kopf der EU-Mitgliedsstaaten. Die baltischen Länder holen stark auf.
Jüngsten Schätzungen des EU-Statistikamtes Eurostat zufolge bleibt Luxemburg das mit Abstand reichste Land der EU. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) pro Kopf betrug 2006 mehr als das Zweieinhalbfache des Mittelwertes aller 27 EU-Staaten. Österreich ist laut dieser Statistik an vierter Stelle mit einem BIP pro Kopf das 29 Prozent über dem EU-Durchschnitt liegt.
Auf Grundlage der ersten vorläufigen Schätzungen für 2006 ergaben sich für das Bruttoinlandsprodukt (BIP) pro Kopf in Kaufkraftstandards (KKS) Unterschiede von 37 Prozent (Bulgarien) bis 280 Prozent (Luxemburg) des Durchschnitts aller 27 EU-Mitgliedstaaten. Nach Luxemburg liegen Irland, die Niederlande, Österreich und Dänemark auf den Plätzen zwei bis fünf. Für Belgien, Schweden, Großbritannien, Finnland, Deutschland und Frankreich lagen die Werte von 10 Prozent bis 25 Prozent über dem EU-Mittelwert. Italien und Spanien rangieren knapp über dem Schnitt der EU27.
Baltische Länder holen auf
Knapp unter dem EU-Durchschnitt lagen Zypern, Griechenland und Slowenien. Auch Tschechien, Malta, Portugal, Estland, Ungarn, die Slowakei, Litauen, Lettland und Polen erreichten den Mittelwert nicht. Die Schlusslichter bilden die neuen EU-Staaten Bulgarien und Rumänien.
Obwohl die östlichen Staaten eher schlecht in der Statistik abschneiden, nimmt der Wohlstand im Vergleich zum Rest in den neuen EU-Mitgliedsstaaten rasant zu. Den stärksten Aufschwung konnten im vergangenen Jahr die drei baltischen Länder Estland, Lettland und Litauen verzeichnen.
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Letzte Änderung des Artikels: 2007-06-30 22:56
Autor: admin
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